Die Früchte des Sommers: auch im geeisten Zustand hübsch anzusehen

Während der Erntezeit der Holunder- und Johannisbeeren im Garten haben wir oft nicht genügend Zeit, um sie ordentlich zu verarbeiten. Deshalb frieren  wir sie erst einmal ein, um dann später, je nach Bedarf, Saft daraus zu machen. Das geschieht mit einem Dampfentsafter. Der Vorteil: Man kann die kleinen Stielchen dranlassen.

Beeren und Flaschen2

Bei uns heißt es, vor jedem Hollerstrauch soll man sich verbeugen und ihm seine Ehrerbietung erweisen, weil er so heilkräftig ist. Der reine Holundersaft schmeckt aber ohne Zucker ein bisschen muffig. Die roten Johannisbeeren peppen ihn geschmacklich auf. Um den Saft ein wenig länger haltbar zu machen, mischen wir vor dem Abfüllen in Flaschen auch etwas Zucker dazu. Die Zuckermenge ist beliebig, je nach Geschmack.

Eisbeeren

Ein kleiner Tipp für das Abfüllen: Unter den Abfüllschlauch einen Stuhl mit einer großen Plastikschüssel stellen und die Glasflaschen über der Schüssel abfüllen. Glasflaschen können nämlich, ohne dass man das merkt, vorgeschädigt sein und im Kontakt mit der heißen Flüssigkeit platzen. Dann ergießt sich der Saft in die Schüssel und nicht auf den Küchenboden. Es ist auch gut, die Flüssigkeit, genau wie bei Marmelade, mit kurzen Unterbrechungen einzufüllen, damit sich das Glas an die Hitze anpassen kann.

Entsafter
Entsafter

Da wir die Zuckermenge gering halten wollen, bereiten wir nur immer so viel Saft zu, wie auch in einer überschaubaren Zeit verbraucht werden kann. Die übrigen Beeren ruhen derweil in der Gefriertruhe und warten auf ihren Auftritt.

 

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